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Willkommen auf den Seiten des Heimat-und Verkehrsvereins Lette e.V.

                                     Informationen          
HVV Lette       Bahnhofsallee 10 48653 Coesfeld-Lette
Fon: 02546-234  E-Mail info@heimatverein-lette.de

 

Wappen-Lette für Titelseite 2021-a

 Endlich wird die Umgestaltung des Heimathauses in Angriff genommen


Am Donnerstag war Heimatministerin Ina Scharrenbach in Lette zu Besuch, um einen  Zuwendungsbescheid des Programms  „Heimat-Zeugnis"  zu überreichen. Die Fördersumme beträgt 576 825 Euro. „Gegenstand der Förderung ist die Erweiterung und der Umbau des Heimathauses Lette. „Wir als Land fördern damit auch hier in Lette ein Projekt, was Menschen verbindet“,  erläuterte die Ministerin die besondere Bedeutung des Projektes. Das Heimathaus soll modernisiert und erweitert werden, um die Nutzungsmöglichkeiten zu verbessern. Das Heimathaus soll künftig barrierefrei zugänglich sein und einen Anbau für gesellschaftliches Leben hinter  dem jetzigen  Kaminzimmer erhalten. Wie Larissa Bomkamp (Stadt) beschrieb, laufe aktuell das Vergabeverfahren für die Objektplanung. Im Laufe des Sommers sollen weitere Vergaben stattfinden, sodass ein anvisierter Baustart für Anfang 2022 realistisch sei. Die Kosten für den Umbau und die Erweiterung des Heimathauses liegen bei etwa 1,8 Millionen Euro
2021 Umgestaltung Heimathaus


Landesministerin Ina Scharrenbach (2.v.l.) übergab am Donnerstagabend den Zuwendungsbescheid des Landes, mit dem der Umbau und die Erweiterung  des Heimathauses in Lette unterstützt wird. Darüber  freuten sich (von links) Wilhelm Korth (MdL), Gerold Wilken (Heimatverein Lette), Bernhard Kestermann (Vorsitzender des Bezirksausschusses), Bürgermeisterin Eliza Diekmann und Stadtbaurat Thomas Backes. Die Fördersumme beträgt 576 825 Euro aus dem Programm „Heimat-Zeugnis."
Text und Foto: Allgemeine Zeitung Coesfeld

Das Jahr 2020
Weihnachtspost des Vorstandes
 Liebe Mitglieder des Heimat- und Verkehrsverein Lette e. V.

In diesem Jahr ist alles anders und wann es im nächsten Jahr wieder „normal“ wird, ist offen. Wir jedenfalls wagen zurzeit noch keine Prognose, wann z.B. die übliche Mitgliederversammlung stattfinden kann. Deshalb schon heute hier einige Informationen über unseren Heimatverein. Kurz nach der Mitgliederversammlung im Februar kamen die umfangreichen Einschränkungen des täglichen Lebens. Treffen waren und sind nur mit erheblichem Aufwand und Begrenzungen oder gar nicht mehr möglich. So haben wir als erstes die Öffnungszeiten des Heimatmuseums aufgehoben. Dennoch waren wir öffentlich präsent, natürlich immer unter Einhaltung der Auflagen. Zwar musste die Planung und Durchführung von Kartoffelmarkt und öffentlicher Schafschur ausfallen, doch blieb genug zu tun übrig. Das hat zwar viel Arbeit erspart, aber auch unsere Kasse beeinträchtigt.

 So hat die Dienstagsgruppe ihre Arbeit kaum eingeschränkt. Dafür gebührt der Gruppe um Karl Leimkühler unser aller Dank. Sie waren, wie oft, im Außenbereich von Lette aktiv. So war der Heidefriedhof immer vorbildlich gepflegt. Der extrem trockene Sommer hat hier einen erhöhten Aufwand gefordert, der immer gewährleistet war.

 Das Wassertretbecken war in diesem Sommer geöffnet und hat viele Nutzer erfreut. Unsere Fahrradverleihstation am Bahnhof hat einen erfolgreichen Sommer hinter sich. Mit der  Ausleihe unserer e-Bike 's haben viele Menschen die Empfehlung, weniger Menschen zu treffen, genutzt und sich stattdessen bei gutem Wetter der schönen Natur erfreut. Ein Höhepunkt der Arbeit der Dienstagsgruppe ist sicher die Herstellung einer weiteren Schutzhütte am Letter Berg. Familie Winkelhüsener hat den Standplatz zur Verfügung gestellt, der Vorstand hat einen „Heimatscheck“ der Landesregierung beantragt (und erhalten), so dass die Aktiven mit viel Herzblut eine tolle Hütte bauen konnten.

2020 Schutzhütte ist fertig Dezember

 Der Blumenschmuck am Heimathaus war wie immer erneuert und gepflegt. Jetzt, in der dunkleren Jahreszeit strahlt das Haus mit seiner Weihnachtsbeleuchtung. Der Vorstand hat sich häufiger mit dem DIEK-Projekt „Erweiterung und Umbau “ des Heimathauses beschäftigt. Es gipfelte im Besuch von Frau Ministerin Scharrenbach Anfang September, die uns aber nach den Änderungen und Verzögerungen im Antragsverfahren der Landesförderung recht zufrieden und sicher zurückließ. Nach neuesten Angaben soll nun im Januar der (beträchtliche) Zuwendungsbescheid der Landesregierung kommen. Wir hoffen weiter! Auch an der Spendenwand-Aktion von EDEKA-Littmann haben wir uns beteiligt. Am Ergebnis kann man auch die Wertigkeit bzw. das Ansehen des Vereins ablesen. Nicht zuletzt dank Ihrer Chips im HW -Röhrchen sind wir im oberen Viertel gelandet. Es haben sicherlich nur sehr wenige Letteraner gesehen, aber Sat-1 -NRW hat in einer allerdings nur sehr kurzen Sequenz über unser Dorf berichtet. Die Vorarbeiten haben uns sehr viel länger gefordert. Natürlich wurden auch alle Tätigkeiten, die sich mehr im Verborgenen abspielen, weitergeführt: wie die Presseschau, die Arbeiten im Archiv, die Pflege der Internetseite. Der Flyer „Lette erleben “ wurde durch unsere Mithilfe vom Stadtmarketingverein neu aufgelegt. Damit er auch verbreitet wird, haben wir ihn auch im Edeka-Markt ausgelegt. Mitte Oktober, spät, aber keinesfalls zu spät, war die Obstpresse wieder am Heimathaus. Viel Obst aus der Region wurde angeliefert und als Saft zurückgenommen. Den Ablauf garantierten, wie immer, die fleißigen Helfer des NaBu. Beteiligt haben wir uns am Fotowettbewerb des Westfälischen Heimatbundes für einen Kalender. Unser Foto „ Wacholderheide “ ist in die Auswahl gekommen und wird zum Dezemberblatt des Kalenders. Und der Heimatverein freut sich über 500 E Preisgeld.
 Vier Jahre nach der ersten Zuweisung von Flüchtlingen nach Lette ist der Aufwand für die Betreuung, an der auch der Heimatverein beteiligt ist, zwar geringer geworden, aber noch nicht beendet. Zur Darstellung der aktuellen Situation, haben wir einen Bericht für den neuen Pfarrbrief geschrieben. Im Herdfeuerraum waren aber Pandemiebedingt erheblich weniger Veranstaltungen. So fällt natürlich auch unsere jährliche Adventsfeier zu Ehren der Ehrenamtlichen aus. Enden möchten wir mit einem herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Mitmacher. Wir wünschen (trotzdem) eine schöne Weihnachtszeit, ein zufriedenes neues Jahr. Bleiben Sie gesund!!
Der Vorstand

 

Letzter Arbeitseinsatz der Dienstagsgruppe auf dem Heidefriedhof

Am 20.10.2020 war der letzte Arbeitseinsatz in diesem Jahr, den die Dienstagsgruppe des .Heimatvereins auf Heidefriedhof verrichtete. Einmal im Monat ist die Gruppe dort aktiv, befreit den Heidefriedhof von Unkraut, schneidet Sträucher und Bäume zurück und verschönert somit den Heidefriedhof. „Wir sind hier gerne aktiv, und zu Allerheiligen soll es auch einfach gut aussehen,“ sagt Karl Leimkühler von den Aktiven. Insgesamt sind es immer circa zwölf Leute, die einmal im Monat mit anpacken.
2020 Arbeitsgruppe auf dem Heidefriedhof
Foto: Allgemeine Zeitung Coesfeld

Wenn aus Äpfeln leckerer Saft wird

Aktion am 13.10.2020 vor dem  Heimathaus in Lette

Zum wiederholten Mal  hat der Heimatverein in Verbindung mit dem Naturschutzbund (Nabu) die Aktion “Obstpressen” in Lette organisiert. Die Resonanz war riesig, so dass die Obstpresse der Firma „Obst auf Rädern“ bis zum Abend ununterbrochen 60 Liter Saft aus 100 Kilo Äpfeln erzeugen konnte.

2020 Saftpresse in Lette

                                                            Alle Hände voll zu tun hatten die Mitarbeiter der mobilen Saftpresse

 

Ministerin Scharrenbach besucht Lette

Heimatpflege hautnah erlebt

LETTE . Hoher Besuch im Windmühlendorf: Landesheimatministerin Ina Scharrenbach war am Wochenende zu Gast im Heimathaus, um sich vor Ort über die Einrichtung zu informieren, die im Rahmen des Dorfinnenentwicklungskonzeptes (DIEK) umgebaut werden soll. „Frau Ministerin, wir fühlen uns von Ihrem Besuch sehr geehrt! So was  passiert hier nicht alle Tage", begrüßte Bernhard Kestermann von der DIEK-Koordinierungsgruppe die Unionspolitikerin.

 2020 Scharrenbach in Lette (4)
Bild von links: Willi Korth, Bernhard Kestermann, Ina Scharrenbach
Gerold Wilken, Gerrit Tranell, Richard Bolwerk und Harald Dierig

In der anschließenden  Gesprächsrunde, an der rund 15 Vertreter von Vereinen und Parteien teilnahmen, wurden die DIEK-Projekte präsentiert, und es wurde über eine Landesförderung für den Ausbau des Heimathauses diskutiert
Text und Bild: Allgemeine Zeitung Coesfeld.

Heimatverein Lette präsentiert neue Fleyer

2020 Juli-Heimatverein_Lette Flyer

Text und Foto: Allgemeine Zeitung Coesfeld

Mit großer Freude präsentieren die Mitglieder des Heimatvereins Lette die neuen Flyer „Lette erleben". Die alten Flyer waren in die Jahre gekommen und nicht mehr aktuell. Auf Anregung von Werner Börger (I.) und in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketingverein wurden neue Flyer entworfen. Diesen sind viele Informationen zu entnehmen. Auf einem Einlegeflyer sind die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten in Lette ausgewiesen. „Die Notwendigkeit war einfach da, auf den alten Flyern waren Gaststätten aufgeführt, die es gar nicht mehr gibt", sagt Gerold Wilken (r.), Vorsitzender des Heimatvereins. Im Übrigen sind die Radfahrwege teilweise neu ausgewiesen. Wolfgang Huda ist zu diesem Zweck persönlich alle abgefahren. Anstehende Projekte sind nun die Veränderung und Erweiterung des Heimathauses.

Schnadegang mit den Merfelder Heimatfreunden

Der diesjährig stattfindende Schnadegang (ein seit Jahrhunderten bestehender Brauch) mit geselligem Abend fand wieder einmal  bei bestem Wetter  statt. Treffpunkt und Start war der Grillplatz  in Merfeld. Hier wurden die Letteraner Teilnehmer vom Vorsitzenden des Heimatvereins Merfeld Justin Maasmann empfangen. Etwa 80 Teilnehmer, die vom Heimatverein Lette und aus Welte mit dem Rad gekommen waren, folgten  mit Interesse den Informationen zu den angefahrenen Stationen an den Grenzen von Merfeld.

2019 Schnadegang Merfeld (4a)
Es gab auch die Möglichkeit, das Anwesen des Herzogs von Croy zu besichtigen. Nach der Rundtour  durch die Umgebung von Merfeld erwartete uns Heimatfreund Maasman  in seinem Garten. Hier gab es  in geselliger Runde  Erfrischungsgetränke und Grillwürstchen.
  2019 Schnadegang Merfeld (12)2019 Schnadegang Merfeld (16)
Unser Vorstandsmitglied Bernd Kentrup bedankte sich herzlich im Namen der Heimatfreunde Lette für  die gelungene Veranstaltung.

Landfrauen spenden an Heimatverein.

Einen Scheck in Höhe von 150 Euro überreichten jetzt die Landfrauen Lette, vertreten durch Sigrid Köhne und Margret Sicking an den Heimat- und Verkehrsverein Lette. Das Geld wurde bei der Cafeteria im September auf dem Hoffest Wigger erwirtschaftet. Gerold Wilken und Karl Leimkühler nahmen den Betrag dankend entgegen. Mit dem Geld werden die neu angeschafften E-Bikes unterstützt.

2019 Spende Landfrauen

Bild von links: Karl Leimkühler, Sigrid Köhne, Margret Sicking und Gerold Wilken.

Bild und Text teilweise aus dem Zeitungsbericht der Allgemeinen Zeitung vom 22.01.2019 entnommen


Dankeschön-Abend im Heimathaus.
Beim Heimatverein hat es sich inzwischen zu einer Tradition entwickelt, allen Helfern in Form eines Dankeschönabends für ihr Engagement und ihre tatkräftige Hilfe beim Kartoffelmarkt  zu danken. Für das leibliche Wohl war wie immer natürlich  gesorgt.

2018 Dankeschön-Abend (6)


 Nach einer kurzen Ansprache des Vorsitzenden Gerold Wilken hatten die Anwesenden ausreichend Gelegenheit,  sich durch eine Bilderschau das Treiben des Marktes anzuschauen, denn viele waren durch ihren Einsatz an einem Objekt gebunden.
Es folgte ein längerer Gedankenaustausch und man hatte das Gefühl, dass im nächsten Jahr alle wieder teilnehmen

 

Kartoffelfest lockt viele Besucher

LETTE. „Tolle Stimmung, wunderschönes Ambiente und ein klasse Programm", fasste ein Besucher die 18te Auflage des traditionellen Letteraner Kartoffelfestes zusammen. „Hier wird einfach für Jung und Alt viel geboten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.“ Insgesamt über 30 Händler, Aussteller und Vereine gastierten am 9. September auf dem Gemeindeplatz.. Neu mit dabei waren in diesem Jahr eine „Interaktiv-Arena" und ein Fußballbilliard-Feld, was den Aktiven Ausgleich zum gemütlichen Bummeln durch Lette schuf. Auch in diesem Jahr überraschte der Kartoffelmarkt wieder mit zahlreichen Auftritten von verschiedenen Tanz-, Musik- und Schauspielgruppen aus Lette und Umgebung. Zudem erwartete die Gäste einiges schon aus den Vorjahren Bekanntes und Bewährtes. So gab es beispielsweise wieder einen Schlepperkorso und eine Dreschvorführung, viele Stände mit Herbstdekoration und Handgemachtem und Mitmach-Stände für die Kleinen. Außerdem öffnete das Heimatmuseum seine Türen und ermöglichte so den Letteranern Einblicke in die Heimatgeschichte.

Text teilweise aus dem Zeitungsbericht der Allgemeinen Zeitung vom 10.09.2018 entnommen.

2018 Kartoffelmarkt Eröffung Mitglider (9)2018 Kartoffelmarkt Beiprogramm (2)       


2018 Kartoffelmarkt Bühnenprogramm Chor Cesar                                                                                                                                                                                                                                            

 

Letteraner Heimatfreunde besuchten 2018 das Museum „Kult“ in Vreden.

Regelmäßig unternimmt der Heimatverein jedes Jahr eine Bustour durch unsere münsterländiche Heimat, oft mit Besichtigungen verschiedener Sehenswürdigkeiten. Ziel war diesmal das im Juli 2017 vom Kreis Borken und von der Stadt Vreden im Rahmen der „Regionale 2016" konzipierte und gebaute neue kulturhistorische Zentrum. Hier erwartete uns eine sehr interessante Führung mit dem Schwerpunkt Kultur im Grenzraum Deutschland Niederlande. Vor der Rückfahrt gab es, wie schon zur Tradition geworden, Kaffee und Kuchen im Ort Vreden.

2018 Fahrt Kult Vreden

 

Schafe weiden auf Stadtwerke-Areal in Lette/ Heimatverein und Naturschutzzentrum im Boot

„Gemeinsames Projekt ist ein Glücksfall“

LETTE. Schwarzauge führt die Schafherde an. Auch sie hat wie drei andere Schafe Nachwuchs bekommen. Auf der Grünfläche ganz in der Nähe der Wacholderheide in Lette sind jüngst acht Lämmer geboren. Drillinge, zwei Mal Zwillinge und ein weiteres kleines Schaf hüpfen jetzt ganz verspielt neben den 13 Mutterschafen auf der Weide. Die Schafherde weidet auf dem Gelände der Stadtwerke Coesfeld. Auch die Wacholderheide und das benachbarte Waldgebiet ist in deren Eigentum und liegt im Wasserschutzgebiet. Seit dem Jahre 2004 gibt es eine Partnerschaftsvereinigung zwischen den Stadtwerken Coesfeld und dem Heimatverein Lette. Und auch das Naturschutzentrum Kreis Coesfeld ist mit im Boot. Auf diese Weise wird erst das beispiellose Idyll möglich. Der Heimatverein pflegt das Gebiet, schneidet in regelmäßigen Abständen Brombeersträucher, Büsche und Birken zurück. Einzelne Wacholderbüsche werden freigestellt. Im Jahre 2017 haben die Stadtwerke einen Bewirtschaftungsvertrag mit dem Naturschutzzentrum geschlossen. So wird sichergestellt, dass die Grünflächen immer in einem guten Zustand sind. „Und wir kümmern uns natürlich auch um die Schafe", betont Thomas Zimmermann vom Naturschutzzentrum. Gemeinsam mit dem Heimatverein möchte man Flora und Fauna schützen. „Und das ist auch unser Ziel", betont Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Hilkenbach, der sich über dieses Leuchtturm-Projekt sehr freut. „Das ist ein echter Glücksfall, dass hier die Stadtwerke Hand in Hand mit dem Heimatverein Lette und dem Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld arbeiten können", fügt Hilkenbach hinzu. Bürgermeister Heinz Öhmann kommentiert: „Das ganze Konzept steht und fällt mit den handelnden Personen.“ Nicht vergessen dürfe man auch, dass viel ehrenamtliches Engagement eingebracht werde. Das können die Mitglieder des Heimatvereins bestätigen.

2018 Schafe in der Wacholderheide

Freuen sich über ihr gemeinsames Projekt, das mit den frisch geborenen Lämmern bereits Früchte trägt: (v.|.) Thomas Zimmermann (Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld), Hilkenbach (Geschäftsführer Stadtwerke Coesfeld), Bürgermeister Heinz Öhmann, Fred Augustiniak und Alfred Ratert (Alter Hof Schoppmann), Martha Elsbecker, Karl Leimkühler und Alfons Böckmann (Heimatverein Lette

Sehr froh sind sie auch darüber, dass die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums Kreuzkraut auf der Schafweide beseitigen. Das sei Gift für die Schafe, sagt Thomas Zimmermann. Er appelliert an die Bevölkerung, die Tiere nicht zu füttern – auch nicht mit Maiskolben vom gegenüberliegenden Feld. „Die Tiere werden von uns gut versorgt", bestätigt auch Fred Augustiniak vom Naturschutzzentrum. Gemeinsam mit seinem Kollegen Alfred Ratert küm-mert er sich liebevoll um die Tiere - Bentheimer Landschafe. Sie gelten als „vierbeinige Landschaftspfleger“. Auch für die Tiere in der Grünen Mitte im Industriepark Nord-Westfalen auf dem ehemaligen Kasernengelände in Flamschen sind Augustiniak und Ratert seit 2011 verantwortlich. Wer an der Schafherde vorbeiwandert oder -fährt, wird darum gebeten, seinen Hund anzuleinen. „Das ist wichtig, damit die Tiere nicht erschreckt werden" sagt Thomas Zimmermann. Der Heimatverein Lette lädt am Samstag (16. 6.) um 11 Uhr alle Interessenten zur Schafschur am Schafstall in der Wacholderheide ein. „Das ist für alle immer ein großes Erlebnis", sagt Martha Elsbecker vom Heimatverein.
Text und Foto Manuela Reher Allgemeine Zeitung

Der Jahresausflug 2017 führte zum Textilmuseum nach Bocholt

2017 Ausflug Textilmuseum

Geführte Radwandertouren in Lette und Umgebung
In den Sommermonaten finden alle 14 Tage, wie im Internet und am Heimathaus angekündigt, schöne und interessante Radtouren in Lettes schöne Umgebung statt. Am letzten Montag hatte der Wettergott die Sonne bestellt, und so konnte der Tourenleiter Heinz Weiling 23 Teilnehmer begrüßen. Auf interessanter Tour und schönen Wegen, meistens abseits des Verkehrs, ging es durch Wald und Flur nach Gescher. Unterwegs waren andere Radler und Fußgänger häufig überraschst, eine solch große Gruppe zu sehen.

 

2017 Radtour Gescher  August

 In Gescher gab es bei einer Tasse Kaffee und einem Stückchen Kuchen die wohlverdiente Pause. Auf teilweise unbekannten Wegen ging es zurück nach Lette. Viele nette Gespräche entstanden innerhalb der Gruppe, die sich immer wieder neu formierte. Manchmal gab es die eine oder andere kleine Geschichte zu erzählen und Gott sei Dank ist kein einziger Unfall passiert.  Die Tour endete nach gut 40 km mit einem Applaus für den Radführer Heinz Weiling, der gleich ankündigte, dass die nächste Tour nach Dülmen geht, hoffentlich wieder bei schönem Wetter..

 


In einer kleinen Runde bedankte sich der Vorstand des Heimatvereins bei  dem Team, das für die Erstellung der Festbroschüre zum 50 jährigen Jubiläum zuständig war. Das kleine Büchlein hat schon sehr viele Freunde gefunden und kann weiterhin bei der Verwaltungsnebenstelle zum Preis von 6,90 Euro erworben werden.

2017 Dankeschönabend Festzeitschrift (2)

Bild von links: Martha Elsbecker 1. stellv. Vorsitzende, Gerold Wilken 1. Vorsitzender, Werner Markert, Wolfgang Huda, Heinz Weiling Autoren, Heinz Wegmann Layout, und Eva Brock.2. stellv. Vorsitzende. Es fehlte Heinz Börger Autor.

2017 Festzeitschrift HVV

Heimat- und Verkehrsverein Lette veröffentlicht Buch über die Geschichte
zum 50-jährigen Jubiläum
Von Sarah Kuhlmann Allgemeine Zeitung Coesfeld
Lette. Auf 50 Jahre Geschichte blicken die Mitglieder des Heimat- und Verkehrsvereins Lette zurück. Anlässlich des diesjährigen Jubiläums traf das Team bereits vor über anderthalb Jahren die Entscheidung, ein Buch über die letzten Jahre zu veröffentlichen.

2017 Autoren Festzeitschrift mit Vorsitzenden G. Wilken
Bildzeile: Das Ergebnis von anderthalb Jahren Arbeit: (v.l.) Heinz Weiling, Gerold Wilken, Wolfgang Huda, Heinz Börger und Werner Markert präsentieren das Buch des Heimatvereins zum 50-jährigen Jubiläum

Was hat der Verein in 50 Jahren geleistet? Das fragten sich Werner Markert, Heinz Börger, Heinz Weiling und Wolfgang Huda bei der Planung. „Es machte sogar Spaß“, erklärt Markert. „In den alten Protokollen sah man, welches Deutsch man damals verwendet hat. Es hat sich sehr verändert.“
Besonders wichtig sei dem Team bei der Gestaltung gewesen, möglichst viele Bilder und nicht zu viel Text zu verwenden. Ein Lob gilt laut Markert Heinz Wegmann: „Er hat es professionell aufbereitet.“
Aufgeteilt ist das Buch „50 Jahre Heimat- und Verkehrsverein Lette“ in über 30 Schwerpunkte und nicht nach Jahreszahlen sortiert. Darin geht es um die Entstehung und Entwicklung des Heimathauses, die Dienstagsgruppe für handwerkliche Arbeit, aber auch das Barackenlager, den Heidefriedhof und die Fahrradgruppen. Besonders bei den Fahrradgruppen sei der Verein „sehr modern und nicht verkalkt“, so Vereinsvorsitzender Gerold Wilken. „Viele Pläne zum Radeln oder Wandern sind im Internet abrufbar und können heruntergeladen werden. Wir gehen mit der Zeit.“ Für jedermann sei ein Platz im Verein, wo man sich bei verschiedenen Tätigkeiten einbringen kann. „Wir sind stolz auf die Vielfalt, die wir haben“, so Wilken. So vielfältig wie der Verein ist auch das Buch. 500 Exemplare wurden gedruckt. Es ist bereits das zweite Buch, denn zum 20-jährigen Jubiläum erschien ebenfalls eins. „Das jetzige ist optisch ganz anders“, erklärt Markert. Finanziert wurde es durch den Heimatverein.
Zu kaufen gibt es das Buch für 6,90 Euro dienstags und donnerstags im Bürgerbüro Lette oder nach telefonischer Absprache.
 


Die Jahreshauptversammlung 2017 bestätigt den Vorstand im Amt

Wieder einmal war der Saal in der Gaststätte Zumbült zur diesjährigen Hauptversammlung voll gefüllt. Der Vorsitzende Gerold Wilken begrüßte die erschienenen Mitgliedern und als Gäste den stellvertretenden Bürgermeister Herrn Gerrit Tranell, sowie den Bezirksausschussvorsitzenden Bernhard Kestermann. Bevor er in die eigentliche Tagesordnung einstieg, gab es einen äußerst interessanten Vortrag von Justin Maasmann aus Merfeld, der den Ort Merfeld mit seinen Grenzen zu Lette in anschaulicher Weise darstellte.

2017 Jahreshauptversammlung HVV (14)


2017 Jahreshauptversammlung HVV (3)

Anschließend wurde wie immer der traditionelle Grünkohl serviert. Im  folgendem Jahresrückblick durch den Vorsitzenden Gerold Wilken wurden noch einmal die Höhepunkte des letzten Jahres erläutert. Ein Dank ging an alle Mitglieder, die die vielfältigen Aufgaben des Heimatvereins erfüllen. Nach dem Kassenbericht von Karl Leimkühler  erfolgte eine durch das Ausscheiden von Andreas Thies als 2. stellvertretenden Vorsitzenden eine Neuwahl, bei der  Eva Brocks gewählt wurde. Neue Schriftführerin wurde Daniela Boer. In den Beirat wurde neu gewählt Bernd Rengshausen. Zum Abschluss gab es noch eine Vorschau auf das Jahr 2017.

Alte und neue Heimat an einem Ort.
Neue Elemente am Heidefriedhof Lette offiziell eingeweiht / „Ein Ort zum Gedenken und Mahnen“
Text und Bild: Leon Seyock Allgemeine Zeitung Coesfeld
Lette.
 Der Wind hat schon ein kleines bisschen verraten. Denn ein neuer Schriftzug ziert den Eingang zum Heidefriedhof, der sich unter einer schwarzen Decke befindet. Durch einige Luftstöße ist der Schriftzug schon ein wenig zu erahnen, Bürgermeister Heinz Öhmann, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und Harald Dierig, Vorsitzender des Vereins Barackenlager Lette, haben die Decke angehoben und das Zitat freigelegt: „Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.“
Neben dem Schriftzug wurden am Heidefriedhof unter den Augen von knapp 70 Besuchern drei Infotafeln und zwei Stelen durch Pfarrerin Birgit Henke-Ostermann und Diakon Arnold Bittner eingeweiht. Die linke Stele besteht aus Wünschelburger Sandstein, die rechte aus Baumberger Sandstein. Damit werden die alte und die neue Heimat der Vertriebenen aus Osteuropa, die nach Lette gekommen sind, symbolisiert. Auf den Infotafeln sind die Namen von 119 Menschen aufgelistet, die auf dem Heidefriedhof bis August 1960 beerdigt wurden. Anlass der Umgestaltung war die 70. Wiederkehr der Ankunft von den heimatvertriebenen Schlesiern, wie Dierig in seiner Ansprache erklärte.
Auch Bürgermeister Heinz Öhmann war gekommen, um einige Sätze zur Einweihung zu sagen. Er wies darauf hin, dass das Projekt ein „Werk der Bürger“ gewesen ist. Vor allem eine Klasse des Pictorius-Berufskollegs war daran beteiligt; sie hat die ersten Entwürfe für die Umgestaltung geliefert. Als „sehr vorbildlich“ stufte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr das Engagement der Schüler ein, die ebenfalls an der Einweihung teilnahmen. „Die gute Initiative muss weiter verfolgt werden. Das sind wir den Vertriebenen schuldig“, brachte er es auf den Punkt.
Gerold Wilken, Vorsitzender des Heimatvereins, lobte die Zusammenarbeit mit dem Verein Barackenlager. Maria Pier erzählte von ihren Erfahrungen aus damaliger Zeit; sie wurde im März 1946 aus Schlesien vertrieben. „In einem Viehwaggon kamen wir hier an“, sagte sie. Einheimische hätten den Unterschied zwischen Flüchtlingen und Vertriebenen nicht verstanden. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten konnte Pier mit ihrer Familie in Lette in Frieden leben.
„Die Aufnahme der Vertriebenen war eine persönliche Bereicherung und keinesfalls eine Belastung“, erinnerte sich Martha Elsbecker, die damals mit ihrer Familie einige Menschen aus Osteuropa aufgenommen hatte. Nach der Einweihung waren die Besucher eingeladen, Vorträgen von Werner Jostmeier und Joachim Kuropka zu folgen

2016 Einweihung der Stelen

Foto:
Ostermann, Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Maria Pier (Vertriebene aus Schlesien), Harald Dierig (Vorsitzender des Vereins Denkmal Barackenlager Lette e.V.), Pfarrer Carsten Remke und Diakon Arnold Bittner. Fotos: Leon Seyock

 

                                                    Grenzstreit auf der Spur
                                                        Rund 80 Teilnehmer beim Schnadegang auf der Spur

2016 Schnadgang Lette Merfeld az

Die Streitigkeiten wegen wegen des Grenzverlaufs erläuterte beim Schnadgang der Heimatvereine Merfeld und Lette Justin Maasmann

LETTE (mud). Die beiden Heimatvereine aus Lette und aus Merfeld starteten im Stripperhook zu  einem Schnadegang. Rund 80 Heimatfreunde wollten auf ihren Leezen bei der Tour dabei sein.  Anlass zum Grenzgang war, dass vor genau 700 Jahren die wilden Pferde im Bruch erstmalig urkundlich erwähnt wurden. Ursache für die Urkunde waren Gebietsstreitigkeiten der Herren von Lette und Merfeld. Die damals beschriebene Schnade, Schneise, ist noch die heutige Gemeindegrenze. Justin Maasmann erklärte einleuchtend, was sich damals zugetragen hat. Und Rudolf Knoke, langjähriger und im Ruhestand noch aktiver Betreuer des Herzog von Croy'schen Archivs sagte: „In der Urkunde steht, wo die Grenze verläuft. Genaue Eckpunkte sind angegeben." Bei der Fahrradtour wurden verschiedene Örtlichkeiten aufgespürt, Geschichte um Geschichte erzählt und die Veränderungen in der Landschaft bewusst gemacht. Die Tour war auch ein besonderes Anliegen des Letteraner Heimatverein. Dem Grenzlauf entlang verlief die Fahrradtour, an ausgewählten Punkten gab es dann immer wieder Stopps und Erklärungen. Ein Höhepunkt war dann der Besuch der Wildpferde- bahn. Der Genuss leckerer Würstchen und kühler Getränke rundete bei gutem Wetter den Nachmittag gelungen ab. So verbrachten die beiden Heimatvereine in gemütlicher und friedvoller Weise ein paar schöne Stunden. Das war ja vor 700 Jahren zwischen den Herren von Merfeld und Lette noch ganz anders.
Text und Foto: Allgemeine Zeitung Coesfeld

Heimatfreunde aus Lette besuchen den Garten Picker in Weseke.
Traditionell unternimmt der Heimatverein Lette jedes Jahr eine Halbtagestour mit dem Bus durch unsere münsterländiche Heimat, oft mit Besichtigungen verschiedener Sehenswürdigkeiten oder von Betrieben. Bei noch recht gutem Wetter war das Ziel diesmal der Garten Picker in Weseke.

2016 Heimatverein Garten Picker (6)
Hier erwartete uns ein abwechslungsreicher und romantischer Staudengarten von 3000 qm Größe an der Welle, einem kleinen Bächlein in Weseke gelegen. Fachgerecht und humorvoll in plattdeutscher Sprache führte uns Herr Picker durch die Anlage. Gerold Wilken bedankte sich im Namen aller Teilnehmer für das wunderschöne Erlebnis. Anschließend bei Kaffee und Kuchen im Heimathaus Weseke war man sich einig, dass sich diese Fahrt wieder einmal gelohnt hat.